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Diesen Samstag, am 17. April 2010 ist "Tag der Milch". In der ganzen Schweiz werden gratis Milch und Milchdrinks ausgeschenkt. Beim Wettbewerb kann man mit etwas Glück eine Kuh gewinnen. Dieses Jahr richtet sich der Milchtag besonders an Familien und wird von den Jungzüchtern und den Bäuerinnen und Landfrauen unterstützt.
Seit Februar 2010 ist die
Der Verlust von Biodiversität ist mehr als ein Umweltproblem. Der wichtigste Treiber des globalen Artenverlusts ist der globale Welthandel, der allein auf Effizienzsteigerung setzt und die Umwelt und den Menschen dahinter vernachlässigt. Durch faire Preise, langfristige Handelsbedingungen und die Förderung kleinräumiger bäuerlichen Strukturen leistet der faire Handel einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt im Weltsüden.
Wenn immer mehr Wälder verschwinden und Böden austrocknen, verschwindet langfristig die Lebensgrundlage vieler Menschen – und ihre Armut wird noch grösser. Die rund 1,1 Milliarden sehr armen Menschen, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben müssen, sind auf funktionierende Ökosysteme zur Deckung ihrer Grundbedürfnisse angewiesen – gerade auch deshalb, weil 70 Prozent dieser Menschen in ländlichen Gebieten leben. Hier ist die Landwirtschaft in der Pflicht. Bis 2050 müsste sich die landwirtschaftliche Produktion verdoppeln, um davon die ganze Weltbevölkerung ernähren zu können. Wenn der Trend zum hoch industrialisierten Anbau anhält, könnte dies verheerende Wirkung auf die Biodiversität (Artenvielfalt) haben. Dies trifft in besonderem Masse auf die landwirtschaftliche Produktion im Weltsüden zu. Dort befinden sich viele sogenannte „Hotspots“, Gebiete, in denen die Artenvielfalt zwar besonders dicht, das Potenzial eines erheblichen Artenverlustes aber auch besonders hoch ist.